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Hobbit vs. Benzin



Eine kurze Geschichte:

Benzin - eine mir nicht ganz unverwandte Band, spielte anfangs Dezember im Stufenbau Bern. Dort haust auch seit geraumer Zeit ein kleiner hässlicher Hobbit mit Dauerwelle, Brille und schlechtem Akzent. Also nicht der Frodo - sondern eher ein Unfrohdo. Dieser winzige, kläffende Schelm ist unter anderem sehr lärmempfindlich und lebt paradoxerweise wohl genau deshalb in diesem ansonsten von Firmen, Künstlern, Agenturen und Benzin bevölkerten Industriebunker. Dementsprechend ist er auch seit Einzug der Band der aufsässigste Benzin-Fan. Ever.

Das brieflich verfasste, nicht ganz emotionslose, Feedback des Hobbitchens zum Heimkonzert von Benzin will ich niemandem vorenthalten.
Ungekürzt und wunderschön:

Hallo,
Letzter Samstag, die Sound - Checks von eine Band unmittelbar neben mein Wohn / Arbeitsraum sind ohne Zweifel die lauteste Lärm das ich gehört (und gespürt habe) während meine mehrjährige Wohnhaft im Stufenbau, weit übertreffend sogar die lauteste Discos von Gate One und Co. So, leider, wir müssten ausweichen ins Hotel, weil dein übertriebene Lärm war für uns schlicht weg nicht erträglich, und weil ich habe vermutet, das es so weiter gehen würde bis in die Morgen Stunden hinein. Ich vermute das deine Band war, weil ich die gleiche Songs gehört habe mit welchen Euch ab und zu mich belastet, jedoch in wesentlicher geringer Ausmass, weil herkommend aus dein wesentlich entfernter Proberaum. Ich möchte dich an dieser Stelle höflichst bitten in Zukunft auf solche Konzerte / Übungen zu verzichten, die direkt neben mein Wohnraum stattfinden, da diese regelrecht in Frage stellen meine Dasein in meiner Wohn / Arbeitsraum in Stufenbau. Wenn es nicht deine Band war, bitte betrachte dieser Schreiben als gegenstandlos. Sorry fürs schlechte Deutsch, und Besten Dank, Gruss, A.

Wenigstens will er nicht, dass wir sein Hotel bezahlen.

Auf die Musik.
Kommentare (1)  Permalink

Kommentare

Päscu @ 15.01.2008 13:03 CEST
Ich weis garnicht was daran nicht gut gewesen sein soll?! Der hätte ja einfach mitfeiern können oder ein Deutschbuch studieren, da er ja sowiso wach war. Egal, mir jedenfalls hat dieser unerträgliche Lärm sehr gut gefallen, soweit ich mich noch daran erinnern kann...

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